Unser Entwicklungsprozess orientiert sich an dem Grundsatz „Sicherheit geht vor“ und berücksichtigt dabei die grundlegenden Prinzipien der modernen Cybersicherheit.
Datenschutz durch Technikgestaltung
Die zentrale Entwicklungsphilosophie von Identum lautet „Privacy by Design“. Das bedeutet, dass Datenschutz und Datensicherheit von Anfang an in das Design und die Architektur unserer Systeme integriert sind und nicht erst nachträglich hinzugefügt werden. Wir halten uns an die sieben Grundprinzipien:
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Proaktiv statt reaktiv; präventiv statt reaktiv: Wir erkennen datenschutzrelevante Vorfälle frühzeitig und verhindern sie, bevor sie eintreten.
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Datenschutz als Standardeinstellung: Nutzerdaten werden automatisch geschützt; es sind keine Maßnahmen seitens der Nutzer erforderlich, um ihre Privatsphäre zu schützen.
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Datenschutz als integraler Bestandteil des Designs: Der Datenschutz ist ein wesentlicher Bestandteil der Kernfunktionalität.
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Volle Funktionalität (Positivsumme, keine Nullsumme): Wir vermeiden falsche Dichotomien wie „Datenschutz vs. Sicherheit“ und zeigen, dass es möglich ist, beides zu haben.
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End-to-End-Sicherheit (Schutz über den gesamten Lebenszyklus): Die Daten werden von der Erfassung bis zur Vernichtung sicher geschützt.
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Nachvollziehbarkeit und Transparenz: Wir pflegen eine offene Kommunikation über unsere Prozesse und unterliegen einer unabhängigen Überprüfung.
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Achtung der Privatsphäre der Nutzer (nutzerorientiert): Wir stellen die Interessen des Einzelnen in den Vordergrund, indem wir strenge Datenschutzeinstellungen als Standard sowie benutzerfreundliche Steuerungsmöglichkeiten anbieten.
Zero-Trust-Architektur
Wir arbeiten nach einem Zero-Trust-Sicherheitsmodell. Dieses Modell geht davon aus, dass keinem Benutzer und keinem Gerät standardmäßig vertraut werden sollte, unabhängig davon, ob sie sich innerhalb oder außerhalb des Netzwerkperimeters befinden. Jede Zugriffsanfrage wird streng überprüft und kontinuierlich autorisiert.
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Identitätsprüfung: Alle Zugriffsanfragen erfordern eine starke Authentifizierung, in der Regel mittels Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA).
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Prinzip der geringsten Berechtigungen: Benutzern werden nur die Zugriffsrechte gewährt, die zur Erfüllung ihrer Aufgaben unbedingt erforderlich sind. Die Berechtigungen sind detailliert, dynamisch und bedarfsorientiert.
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Kontinuierliche Überwachung: Alle Systemaktivitäten werden überwacht und analysiert, um verdächtiges Verhalten oder ungewöhnliche Zugriffsmuster zu erkennen und darauf zu reagieren.
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Datenschutz: Die Daten werden sowohl während der Übertragung als auch im Ruhezustand durch Verschlüsselung geschützt, wobei der Zugriff streng nach dem Grundsatz der Notwendigkeit geregelt wird.
Datenminimierung
Im Einklang mit der DSGVO wenden wir den Grundsatz der Datenminimierung an. Wir erheben, verarbeiten und speichern nur die personenbezogenen Daten, die für einen berechtigten Zweck unbedingt erforderlich sind.
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Begrenzte Datenerfassung: Wir importieren nur die Daten, die für bestimmte Funktionen erforderlich sind. So werden beispielsweise Gehaltsdaten standardmäßig nicht importiert.
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Begrenzte Aufbewahrungsdauer: Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies aus betrieblichen oder rechtlichen Gründen erforderlich ist. Deaktivierte Benutzer werden standardmäßig 365 Tage lang gespeichert; dieser Zeitraum kann vom Kunden individuell angepasst werden.
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Anonymisierung und Aggregation: Soweit möglich, werden Daten aggregiert oder anonymisiert, um eine Identifizierung einzelner Personen zu verhindern.
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Zweckbindung: Die Daten werden ausschließlich für die eindeutigen und transparenten Zwecke verwendet, für die sie erhoben wurden.
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Pseudonymisierung: Wenn identifizierbare Daten erforderlich sind, verwenden wir Datenalias, um die Identität der Nutzer zu schützen und die Auswirkungen potenzieller Datenlecks zu minimieren.