eAdm für Anwendungsverwalter: Ist das für mich nützlich?

Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Möglichkeiten, die eAdm bietet, um Ihre Arbeit als Anwendungs- oder Systemadministrator zu vereinfachen. eAdm kann und sollte Routineaufgaben automatisieren, sodass Sie sich auf andere Prioritäten konzentrieren können. Wir haben die Möglichkeiten in vier Stufen mit zunehmendem Automatisierungsgrad unterteilt.



Stufe 1: Automatische Benachrichtigungen und Bestellungen

eAdm kann Ihnen automatisch eine Benachrichtigung oder einen Zugriffsbefehl senden, sobald einem Mitarbeiter in eAdm eine Berechtigung erteilt wird. Dies funktioniert unabhängig davon, ob der Zugriff automatisch anhand von Regeln oder manuell durch einen Vorgesetzten zugewiesen wird. Wenn beispielsweise einem neuen Mitarbeiter Zugriff auf das Patientenakten-System Cosdoc gewährt wird, kann eine E-Mail-Benachrichtigung an den Anwendungsadministrator gesendet werden. Ebenso kann eAdm Sie benachrichtigen, wenn einem Benutzer der Zugriff entzogen werden soll.

Diese Funktion ist für alle Systeme verfügbar, auch für solche, die nicht auf unserer offiziellen Integrationsliste aufgeführt sind. Teilen Sie uns einfach mit, was die Benachrichtigung enthalten soll, wann sie versendet werden soll und wer sie erhalten soll – dann richten wir das für Sie ein.



Stufe 2: Automatische Zuordnung zu Zugriffsgruppen

eAdm kann die Zuordnung von Benutzern zu Zugriffsgruppen in lokalem Active Directory (AD), Azure AD und Google Workspace verwalten. Dies ist nützlich, wenn Ihr Unternehmen Zugriffsgruppen zur Steuerung des Anwendungszugriffs nutzt, beispielsweise um sicherzustellen, dass ein Citrix-Anmeldesymbol nur dann auf dem Desktop eines Benutzers angezeigt wird, wenn dieser Mitglied der entsprechenden Gruppe ist.

Dies lässt sich mit anderen Benachrichtigungen kombinieren, beispielsweise mit einer E-Mail an einen Vorgesetzten, in der die Zugriffsrechte aufgeführt sind, die einem neuen Mitarbeiter automatisch gewährt wurden. eAdm kann zudem Regeln durchsetzen, um Zugriffsrechte bei Inaktivität zu entziehen, beispielsweise den Citrix-Zugriff zu widerrufen, wenn sich ein Benutzer 30 Tage lang nicht angemeldet hat.



Stufe 3: Automatisierte Benutzeranlegung

In vielen Fällen kann eAdm Benutzerkonten direkt in Ihrer Anwendung anlegen, verwalten und deaktivieren. Dies hängt davon ab, ob die Anwendung Benutzerdaten empfangen kann – entweder über eine einseitige Dateiübertragung (z. B. CSV/XML) oder über eine bidirektionale API-Verbindung.

Wenn beispielsweise Benutzerdaten aus der Personalabteilung eingehen, kann eAdm diese mit einer Anwendung wie Compilo synchronisieren und so sicherstellen, dass das Benutzerkonto stets auf dem neuesten Stand ist. Wenn ein Mitarbeiter kündigt, wird das Benutzerkonto in der Anwendung automatisch deaktiviert. Wir können außerdem Filter anwenden, um zu steuern, welche Benutzer exportiert werden, beispielsweise „nur festangestellte Mitarbeiter“ oder „alle Mitarbeiter der Gesundheitsabteilung, ausgenommen Küchenpersonal“.



Stufe 4: Automatisierte Zugriffsverwaltung

Wenn eine API-basierte Integration möglich ist, kann eAdm oft nicht nur Benutzerkonten verwalten, sondern auch die spezifischen Berechtigungen, über die diese Benutzer innerhalb der Anwendung verfügen.

Im Fallmanagement-System Public360 kann eAdm beispielsweise mithilfe von Regeln automatisch die Rollen „Manager“ oder „Fallbearbeiter“ zuweisen. Diese Regeln können sehr präzise sein und gewähren Zugriff erst dann, wenn mehrere Kriterien erfüllt sind, wie beispielsweise die Kombination aus Berufsbezeichnung („Berater“), Abteilung („Arztpraxis“) und Beschäftigungsart („unbefristet“). Dadurch wird sichergestellt, dass der Zugriff streng und automatisch auf der Grundlage der aktuellen Rolle und des Einsatzortes eines Mitarbeiters gesteuert wird.



FAQ: Kann mein Antrag über eAdm bearbeitet werden?

Der Grad der möglichen Automatisierung hängt von der jeweiligen Anwendung ab. Im Allgemeinen bieten moderne cloudbasierte Systeme mehr Integrationsmöglichkeiten als ältere, lokal installierte Anwendungen.

Wir führen eine Liste aller von unseren Kunden genutzten Anwendungen und deren Integrationsmöglichkeiten: Unterstützte Systemintegrationen.

Die Automatisierungsstufen lassen sich wie folgt den Integrationstypen in dieser Liste zuordnen:

  • Stufe 1 (Benachrichtigungen): Für alle Systeme möglich, auch für solche, die nicht in der Liste aufgeführt sind.

  • Stufe 2 (Gruppenanmeldung): Möglich für Systeme , die mit AD, Azure AD oder Google gekennzeichnet sind.

  • Stufe 3 (Benutzeranlegung): Möglich für Systeme , die mit API, CSV oder XML gekennzeichnet sind.

  • Stufe 4 (Zugriffsverwaltung): Möglich für Systeme, die mit „API“ gekennzeichnet sind.



Was ist, wenn meine Bewerbung nicht auf der Liste steht?

Wir können Ihnen trotzdem helfen! Wir entwickeln jeden Monat 1–2 neue Integrationen und sind stets bestrebt, unsere Bibliothek zu erweitern.

Bitte wenden Sie sich an salg@identum.no, und wir werden die Möglichkeiten für Ihr System prüfen.

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