Ab 2025 empfiehlt Visma Enterprise (VEP) einen neuen Ansatz für den Aufbau und die Anpassung von Organisationsstrukturen. Dieses neue Modell hat erhebliche Auswirkungen auf die Funktionsweise von eADM und den damit verbundenen integrierten Systemen.
Die Empfehlung von Visma konzentriert sich auf zwei Kernpunkte:
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Verwendung von Organisationseinheitentypen auf „Führungsebene“: Alle Organisationseinheiten, die von einem Manager mit umfassender Personalverantwortung geleitet werden, sollten einen bestimmten Organisationseinheitentyp verwenden, z. B. „Führungsstufe 1“, „Führungsstufe 2“ usw. Dies vereinfacht die Identifizierung, selbst wenn die Manager unterschiedliche Funktionsbezeichnungen haben.
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Weniger Hierarchieebenen verwenden: Einheiten auf oberster Ebene, wie beispielsweise der „Stadtverwaltungsdirektor“ (Führungsstufe 1), sollten auf derselben Hierarchieebene wie die Leiter der Hauptabteilungen (Führungsstufe 2) angesiedelt sein. Dadurch entsteht ein „flacheres“ Organigramm mit weniger verschachtelten Ebenen.
Hinweis: Diese flachere Struktur wird aufgrund einer Einschränkung in der BI-Lösung von Visma empfohlen, die nur eine begrenzte Anzahl von Hierarchieebenen verarbeiten kann. Innerhalb von VEP selbst wird die logische Hierarchie durch die Verfolgung der Berichtswege von Person zu Person aufrechterhalten, sodass der oberste Manager weiterhin korrekt identifiziert wird.
Auswirkungen auf eADM und integrierte Systeme
Ohne Abhilfemaßnahmen wird diese flache Organisationsstruktur zu Problemen im eADM und in den meisten damit verbundenen Systemen führen, da diese für ihre Kernfunktionen auf die strukturelle Hierarchie angewiesen sind.
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Vererbung von eADM-Rechten: In eADM werden Zugriffsrechte entsprechend der Position einer Einheit in der Organisationsstruktur vererbt. Damit ein Manager der obersten Ebene administrativen Zugriff auf die ihm unterstellten Abteilungen hat, muss seine Einheit an der Spitze der Hierarchie stehen. In einer flachen Struktur kann der oberste Manager nur die Mitarbeiter innerhalb seiner eigenen unmittelbaren Einheit einsehen und verwalten, nicht jedoch die gesamte Organisation.
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Zielsysteme (z. B. Abweichungs- oder Fallmanagement): Systeme wie Compilo nutzen die Hierarchie zur Verwaltung von Arbeitsabläufen, beispielsweise zur Eskalation eines Abweichungsberichts an den Vorgesetzten der nächsthöheren Ebene. Sind die Abteilungsbereiche dem obersten Manager jedoch nicht unterstellt, sondern ihm gleichgestellt, können Eskalationen nicht nach oben weitergeleitet werden, wodurch der Arbeitsablauf effektiv unterbrochen wird. Ähnliche Probleme können in Fall- oder Archivierungssystemen auftreten, in denen ein vollständiger Überblick über die Organisationsstruktur erforderlich ist.
Empfohlene Lösung in eADM
Die Lösung besteht in einer einfachen Überschreibung innerhalb von eADM. Um die korrekte Hierarchie für alle integrierten Systeme wiederherzustellen, muss die ParentDepartmentNumber Der Wert für jede Einheit vom Typ „Manager Level 2“ muss in eADM überschrieben werden. Durch diese Änderung werden diese Einheiten programmgesteuert der Einheit „Manager Level 1“ untergeordnet, wodurch sichergestellt wird, dass sie sich nicht mehr auf der obersten Ebene befinden.
Hilfe erhalten
Warnung: Änderungen an Ihrer Organisationsstruktur können weitreichende Auswirkungen haben. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich vor der Umsetzung von Änderungen beraten zu lassen.
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Bevor Sie eine Umstrukturierung im Personalmanagement vornehmen oder eine neue Struktur aufbauen, wenden Sie sich bitte an uns, um sich beraten zu lassen.
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Falls Sie bereits über eine flache Struktur und aktive Integrationen verfügen, wenden Sie sich bitte an uns, um sich beraten zu lassen, bevor Sie Änderungen in eADM vornehmen. Sie erreichen uns unter support@identum.no.